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  Kommunikation von rechts

Rechtsextreme PR

So eine Scheiße! Da denken wir uns bei ­MALMOE seit 17 Jahren, wir würden einigermaßen redlichen Journalismus im Zeichen der Herrschaftskritik betreiben, und dann wird auf einmal klar, was alternative und unabhängige Berichterstattung abseits der „Systemmedien“ wirklich bedeutet.

Die extreme Rechte hat es tatsächlich nachhaltig geschafft, eine Gegenöffentlichkeit zu etablieren. Noch immer ist die Rede von der „Lügenpresse“ en vogue und Magazine wie Jürgen Elsässers Compact (verkaufte Exemplare pro Monat übrigens bei etwa 40.000 Stück) rühmen sich des kritischen Journalismus, der dem vermeintlich unterdrückten Volk eine Stimme gegen die „Herrschaft des Establishments“ verleiht. Das in den völkischen Presseprodukten enthaltene Geplärre wird schließlich auch noch als Akt der Subversion verkauft.

Was sagt man dazu? Naja, zum Beispiel, dass es mehr als bezeichnend ist, dass in den Heimatländern des Nationalsozialismus die konservative Revolte und die Anrufung des autoritären Charakters als politische Strategie gut funktionieren und darüber hinaus sogar ein klasse Geschäftsmodell abgeben.

Dieser Schwerpunkt behandelt die Frage, wer momentan die entscheidenden AkteurInnen der rechten Gegenöffentlichkeit sind und welche Kommunikationsformen diese wählen. Neben offener Hetze findet man in Medienerzeugnissen und Sozialen Netzwerken ebenso Formen von codierter Sprache, die versucht, ihren eigentlichen Gehalt zu verschleiern. Aber auch im öffentlichen Raum ist der Rechtsextremismus stark präsent, die Kommunikationsmittel sind hier beispielsweise Plakate, Sticker oder verschiedenste Tags.

Übersicht der Texte zum Schwerpunkt:

Evolutionen rechter ­Öffentlichkeit/
Nicht nur die rechte Medienlandschaft verändert sich. Es lohnt sich, Strategien, Wandlungen und Synergien im Auge zu behalten.


Faschistoide Sprache und ­virtuelle Massenbildung
„Definieren wir also den Faschismus unter anderem als eine militante Suche nach Eindeutigkeit, die nur mit dem Tod des anderen enden kann, so erkennen wir jene Identität von Sprache und Mord, die ihn charakterisiert.“


Just another tag on the wall?
Im öffentlichen Raum befindet sich haufenweise rechtsradikale Symbolik, die auf den ersten Blick nicht immer auffällt



online seit 28.08.2017 17:17:15 (Printausgabe 79)
autorIn und feedback : Redaktion




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