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  Asyl in Arbeit

Asylwerber_innen in Österreich zwischen De-facto-Arbeitsverbot und undokumentierter Arbeit.

Asylwerber_innen ist in Österreich der Zugang zum formellen Sektor des Arbeitsmarkts weitgehend versperrt. Wer angesichts dieses Umstands in den informellen Sektor ausweicht, ist dort häufig nicht bloß mit krassen Niedriglöhnen und miserablen Arbeitsbedingungen konfrontiert. Auch Fälle von Lohnbetrug und andere Willkürakte seitens der Arbeitgeber_innen sind Kennzeichen dieser „undokumentierten Arbeit“, das heißt von Arbeit ohne entsprechende Aufenthalts- und/oder Arbeitspapiere.

Dass damit jedoch nicht zwangsläufig Rechtlosigkeit verbunden sein muss, erfuhr MALMOE im Interview mit dem ehemaligen Asylwerber Z., der gerichtlich gegen seinen Arbeitgeber vorging und trotz fehlender Beschäftigungsbewilligung Recht erhielt. Was politisch zu tun bleibt, um hier substanzielle Veränderungen auf den Weg zu bringen, versucht der vorliegende Schwerpunkt zu klären.

online seit 09.06.2012 11:23:34 (Printausgabe 59)
autorIn und feedback : Redaktion




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