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Crisis? Blockupy! Ein MALMOE-Debattenforum zu Krise und Protest anlässlich der europäischen Aktionstage Mitte Mai in Frankfurt. „Blockupy“ – das ist erst einmal eine Wortkreation, die sich aus den beiden Termini „blockieren“ und „okkupieren“ zusammensetzt, womit der Begriff auf zwei Protestformen der jüngsten sozialen Bewegungen referiert. Vor allem jedoch ist „Blockupy“ der Name einer Initiative, die für 16. bis 19. Mai 2012 zu europäischen Aktionstagen nach Frankfurt am Main aufruft. Blockiert werden soll dort die Europäische Zentralbank (EZB), okkupiert das Frankfurter Finanzzentrum und demonstriert gegen die zunehmend autoritäre Form der Krisenbearbeitung durch die Troika aus EU-Kommission, EZB und Internationalem Währungsfonds (IWF). Um den Protest zu internationalisieren, mobilisieren aktuell vielerorts Aktivist_innen nach Frankfurt. So auch in Wien, Graz und Linz, von wo aus eine gemeinsame Anreise per Bus bzw. Bahn geplant ist. Die Fragen, welche Gründe es gibt, sich dem Protest anzuschliessen, und welche Strategien dabei sinnvoll scheinen, sind Gegenstand des vorliegenden MALMOE-Debattenforums mit Beiträgen von Lukas Oberndorfer (juridikum. zeitschrift für kritik|recht|gesellschaft und Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung, AkG), Alexandra Strickner (Attac Österreich) und Martin Birkner (grundrisse. zeitschrift für linke theorie & debatte). online seit 10.05.2012 19:39:35 (Printausgabe 59) autorIn und feedback : Redaktion Links zum Artikel:
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