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  CAT PROWESS

Warnhinweis zu „All Tomorrow’s Monsters“, dem neuen Album der Band Half Girl.

Achtung! Krallen, kreisch & fauch: Half Girl haben endlichendlich ihr erstes Album fertig! And they do all thirteen (13, kein Zufall!) dances: They do the Girl-Monster, the Mojo-Muncher and the Debt-Dance, they do the Psycho-Stomp, the Ententanz, the Bob-Rock and the Lemmy-Kasat-schok and even the „Lost Cat Waltz“! Atemlos. Die Songs heißen „Bootyman“ (genau der richtige Dreh – seine Nummer wird rausgegeben … und der Teufel wimmert und tanzt), „Girl in a Band“ oder „Schulden“. Half Girl lassen Donald (Schnabel-Tier), Robbie (take that!) und Lemmy (wen sonst?) in „Lemmy, I’m A Feminist“, der wunderbarsten Fan-Hommage mindestens seit ABCs „When Smokey Sings“, auf ihrem Vulkan auf- und abtreten. Sie lassen „Narzissten“ zahlen und feiern sich selbst (and rightly so!) als „Monstergang“ ab. Aus den Sümpfen kommen Kryptiden, Batgirls und Geeks & Freaks auf Besuch, der blinde Balladensänger Leon Payne schaut vorbei („Psycho“) und sie alle feiern gemeinsam die Schönheit des Normbruchs. Die Garage rockt, wenn Half Girl sich ihren (und Euch Euren) Mojo zurückholen. Ist ja auch klar, haben wir es auf dieser Platte doch mit Musikerinnen zu tun, deren gemeinsame musikalische CVs (Britta, Die Heiterkeit, Luise Pop, Mondo Fumatore, Mutter) auf keine Werkatzenhaut geht. Vera Kropf (Twang-Gitarrengöttin, Stimme), Anna-Leena Lutz (Power-Batteria, Stimme), Julie Miess (akademische Monsterexpertin, Stimme & Keyboardwizz) und Gwendolin Tägert (Basscoolness, Stimme) bringen, verdammt nochmal, alles an die Tafel und verkünden qua affirmative-boogie-action das ewige Rock ’n’ Roll-Versprechen: Ja, es gibt ein Leben!

Ihr merkt schon: Hier geht’s weder um Monster-Shreken aus Kinderfilmen, noch um jenen der gleichnamigen (Millionen persönliche) Daten „verlierenden“ Ich-AG-Jobbörse, noch um die erhöhte Unfallgefahr beim augmentierten Sammeln von Taschen-Monstern, sondern um folgendes: Die Pros von Half Girl, diese Freddy-Cougars unter den feministischen Alien-Big-Cats, fletschen ihre Zähne und helfen Euch so, Rock(ismen) endlich wieder abzufeiern und dann gemeinsam zu Grabe tragen zu können – da heult der Deibel, während ihm süß-härtester Sixties-Punk-Sauzipfrock entgegenprallt! Yes!

Spätestens wenn dann gegen Ende der Platte auch noch Skeeter Davis (der unglücklichsten aller unglücklichen Moskitas in Menschenform) in „The End of the World“ Tribut gezollt wird, ist klar: Ihr schuldet Half Girl was und Ihr wisst, was es ist – kauft die Platte, geht auf jeden Fall zum Konzert, wenn die mächtigste aller Monstergruppen (no math-rock) Eure Stadt unsicher macht! Folgt dieser Gruppe in die Dunkelheit, no regrets guaranteed!

Meint Eure
Rosina Brunner … also: Who you gonna call? Half Girl, twice fierce!

Half Girl: „All Tomorrow’s Monsters“ LP/CD, Siluh Records, 2016

Video "Girl In A Band"

Siluh Web-Shop

online seit 28.09.2016 11:53:43 (Printausgabe 76)
autorIn und feedback : Rosina Brunner




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