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Feminist Missy’s Ein neues Magazin Die Herausgeberinnen des neuen, coolen, feministischen Popkulturmagazins stehen dazu: „Das Leben ist eben kein Ponyhof“ und deshalb wird im „Missy Magazine“ positive Diskriminierung großgeschrieben. Inhalte und Themen orientieren sich also hauptsächlich an fraulich-feministischen Taten, Worten und Interessen, als Vorbild dient die US-amerikanische Zeitschrift „Bust“. Neben Pop, Kultur und Politik steht „Missy“ aber auch für Mode ohne Normzwang, für Sextalk ohne Heteronormen und Kosmetiktipps ohne Problemzonendiktat. Auf so ein Magazin haben Sonja Eismann, Chris Köver und Steffi Lohaus „jahrelang gewartet, jetzt machen wir’s einfach selbst!“. Und sich selbst ermöglicht durch ihre smarte Beteiligung beim Hobnox-Wettbewerb für kreativ Schaffende. In der Sparte Urban Culture staubte das Trio mit dem Magazinkonzept wohlverdient nicht nur den ersten Platz, sondern auch 25.000 Euro Startkapital ab. Vier mal im Jahr sorgen die „Missy’s” ab 20.10. mit ihrem 100-seitenstarken Frauenmagazin dafür, die Lücke zwischen dem intellektuellen Popkultur- und Stylecontent aus (post-)feministischer Perspektive zu schließen. Ganz im Butlerschen Sinne der Anspruch an das Bildkonzept der Modestrecken: „Insgesamt versuchen wir, ein eher ‚derangiertes’ Frauenbild zu transportieren, d.h. bloß nicht niedlich oder schön, sondern irgendwie schräg, irritierend, mit herrschenden Schönheitskonventionen brechend“, so Chris Köver. Und auf was darf man sich in der ersten Ausgabe freuen? Unter anderem auf Titelstorylady Soap&Skin, Künstlerinnen-Porträts der Fotografin Birgit Wudtke, den erotischen Effizienztest Kamasutra-Positionen, die Kolumnen von Christiane Rösinger, Electric Indigo, Bernadette La Hengst und der Cyberfeministin Verena Kuni, die neue Gendergesetzgebung oder „Expertinnenwissen“ darüber, „wie man es schafft auszureden, sich einen Bart klebt oder zwei Platten ineinander mischt. Ebenfalls dabei: Unser Lieblingsmann der Stunde Dietmar Dath, Yo Majesty, Barbara Morgenstern und Martha Cooper“. Seit 20.10. in Kiosken in D, A und CH, Einzelpreis 3,80 Euro (D). 4 Ausgaben Missy zum Preis von EUR 18,00 (im Inland) bzw. EUR 25,00 (im Ausland) bestellbar unter www.missy-magazine/abo. online seit 22.10.2008 12:43:37 (Printausgabe 43) autorIn und feedback : Saskya Rudigier Links zum Artikel:
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Die Aufteilung des Gemeinsamen Der Philosoph Jacques Rancière beschäftigt sich mit dem Widerstand der Kunst, der Befreiung der ArbeiterInnen durch nächtliches Lesen und dem Kampf um den „Anteil der Anteilslosen“. Ist er Anarchist? [05.01.2009,Jens Kastner] Sensomotorisches Band: War in our time Krieg im US-Kino und TV zwischen 1998 und 2008 [10.11.2008,Daniel Raecke] Piraterie als soziale Utopie Ein Blick in die Schatzkiste Hollywoods [05.11.2008,Irene Zavarsky ] die nächsten 3 Einträge ... |
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